Man stelle sich vor, …

einen Menschen, dersoviel Schrecken erlebt hat, dass

  • er niemandem vollends vertraut.
  • er ständig in der Gefahr lebt einen Teil seines Ichs abzuspalten, um Kontrolle über den Rest zu erhalten.
  • er die eigene Entwicklung eine Zeitlang komplett einstellt.
  • er auf ihm nicht vollständig bekannte Reize mit absoluter Panik reagiert.
  • er seine Gefühle nie vollständig kontrollieren kann.
  • er immer damit rechnet, dass man ihm Böses will.
  • er immer glaubt nicht genug für das Wohlwollen der anderen zu sein.
  • er Kontrolle über alles haben muss, um zu überleben.
  • er jede Nacht von Alpträumen geplagt ist.
  • er nicht sicher ist, ob das freundliche Gesicht ihm gegenüber auch eine freundliche Person repräsentiert.
  • er immer mit der Angst lebt, der Schrecken kommt zurück.

Vielleicht kann man sich dann vorstellen, wie es traumatisierten Kindern geht. Vielleicht.Edit

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