Ich glaube, dass ich kann

Je länger ich die Lernfortschritte meiner Tochter beobachte, um so stärker sehe ich, dass es vor allem der Glaube in die eigenen Fähigkeiten ist, der sie behindert.

Im Prinzip kann sie lesen schon sehr sehr lange, sie glaubt nur nicht daran, also kann sie es nicht. In dem Moment, indem sie selbst von diesen Fähigkeiten überzeugt ist, wird alles gut.

Nur wie überzeugt man jemanden davon, dass er alles richtig verstanden hat? Durch viel viel üben. Ein kleiner Misserfolg und die Überzeugung ist dahin. Und dieser Misserfolg kommt, immer wieder.

So war der schwerste Weg, sie davon zu überzeugen, dass Fehler nicht heißen, dass sie etwas nicht kann. Fehler als Schritt zum Können zu begreifen und immer wieder einzutrichtern, dass das halt so sein muss, dass man auch wenn man etwas begriffen hat trotzdem mal etwas übersehen kann, ein Wort falsch lesen kann, die falschen Zahlen addieren kann ist nicht nur anstrengend, sondern ganz oft übersehen wir Eltern, dass eine Blockade auch durch eine Kleinigkeit ausgelöst werden kann.

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