Vertrauen Teil 1

Vertrauen ist der zentrale Hebel für unser gesamtes Lebem. Schaffen wir es Vertrauen aufzubauen haben wir unheimlich viel geschafft.

Zugleich ist es für uns das größte Lob unserer Kinder, die alle Schlimmes erlebt haben, dass sie uns vertrauen. Wenn auch nie ganz, aber Hey, ich würde nach ihren Erfahrungen niemandem vertrauen. Aber sie schaffen das.

Ein Beispiel, wie wir an das Vertrauen kommen: Eines unserer Kinder versteckte immer wieder Essen im Zimmer. Wenn es anfängt zu stinken wird selbst das leckerste Brot, der leckerste Apfel ekelig. Aus ihrer Erfahrung heraus sehr sinnvoll. Als Kleinkind hat sie oft wenn sie Hunger hatte nichts bekommen – da wir nicht dabei waren eine reine Vermutung. Wichtig aber ist, dass der einzige Weg dies zu ändern war, ihr beizubringen, dass dies bei uns nicht passiert, aber wie. Wir haben über Wochen und Monate mit ihr Essen in ihrem Zimmer deponiert. Jeden Tag geschaut, ob ihr Überlebensdepot ausreichend gefüllt ist. Ihr gezeigt, dass WIR uns darum kümmern. Selbst, als sie es schon nicht mehr wichtig erachtete weiter gemacht und dann eines Tages haben wir gemeinsam festgestellt, dass sie dieses Depot garnicht braucht, dass sie das Essen garnicht anrührt, da sie genug zu Essen bekommt. Und von da an war alles gut. Zumindest zum größten Teil. Ab und zu kommen diese Ängste wieder und dann beginnt alles von Vorne. Aber je älter sie wird um so seltener.

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